❓ Dokument 20/4191
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit den Auswirkungen des Corona-Lockdowns auf die Krankenhaus-Fallzahlen in Hessen. Insbesondere wird der Rückgang bei planbaren Eingriffen und Notfällen thematisiert, sowie die Sorge um die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die während des Lockdowns möglicherweise nicht die notwendige medizinische Versorgung erhalten haben. Auch die hessischen Krankenhäuser und Rettungsdienste sind betroffen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller erkundigen sich nach den Todesfällen durch Herzinfarkte und Schlaganfälle während des Lockdowns, dem Rückgang der Rettungsdiensteinsätze und den Maßnahmen der Landesregierung zur Aufklärung der Bevölkerung über die medizinische Versorgung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Hessische Landesregierung konnte keine konkreten Zahlen zu den Todesfällen durch Herzinfarkte und Schlaganfälle während des Lockdowns nennen, da die entsprechenden Statistiken noch nicht vorliegen. Es wurde ein Rückgang der Rettungsdiensteinsätze um 7.294 Zuweisungen festgestellt. Die Landesregierung hat betont, dass dringliche Behandlungen weiterhin möglich waren und eine Kampagne zur Aufklärung der Bevölkerung unterstützt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft Fragen zur medizinischen Versorgung während der Pandemie auf und zeigt die Sorgen der Fragesteller über die Auswirkungen des Lockdowns auf die Gesundheit der Bevölkerung. Die Landesregierung betont die Sicherheit der medizinischen Versorgung, was auf unterschiedliche Wahrnehmungen in der Öffentlichkeit hinweist.