❓ Dokument 20/4238
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird die Gefährdung von Wassermühlen in Hessen durch einen Erlass des Umweltministeriums thematisiert. Der Erlass könnte bis zu 70 % der regionalen Mühlen gefährden, die eine wichtige Rolle in der regionalen Wertschöpfung spielen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Betreiber von Wassermühlen in Hessen, die teilweise seit Jahrhunderten bestehen, sowie die lokale Landwirtschaft und das Bäckerhandwerk.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Stärkung der regionalen Verarbeitung von Getreide, zur Unterstützung von Kleinst- und Kleinwasserkraftwerken und zur Berücksichtigung der positiven Aspekte der Wasserkraft gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz antwortet, dass die Erhaltung regionaler Wertschöpfungsketten ein wichtiges Anliegen der Landesregierung ist. Die Anzahl der Mühlen hat sich in den letzten 25 Jahren halbiert, und die Landesregierung sieht keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Mindestwassererlass und der Existenz von Mühlen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten zeigen die Spannungen zwischen Umweltschutz und der Erhaltung traditioneller Mühlen. Kritiker befürchten, dass der Erlass die regionale Wertschöpfung gefährdet, während die Regierung die ökologischen Anforderungen betont.