❓ Elterngeld
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die Verwaltung und Bearbeitung von Elterngeldanträgen in Hessen, insbesondere im Kontext der Corona-Pandemie. Es wird auf die Herausforderungen eingegangen, die Eltern bei der Beantragung des Elterngeldes erleben, sowie auf die Bearbeitungszeiten und die Anzahl der Anträge.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Eltern in Hessen, die Elterngeld beantragen, insbesondere während der Corona-Pandemie, sowie die zuständigen Behörden, die die Anträge bearbeiten.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage umfasst mehrere Fragen zu Geburtenzahlen, der Anzahl der Elterngeldanträge, der Aufteilung der Ansprüche zwischen Eltern, Bearbeitungszeiten, Unterstützung bei Antragsproblemen und finanziellen Schwierigkeiten aufgrund nicht ausgezahlten Elterngeldes.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung geben an, dass in den letzten fünf Jahren 394.924 Eltern Elterngeld beantragt haben. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit in Hessen lag bei 32,5 Kalendertagen. Während der Pandemie stiegen die Bearbeitungszeiten auf bis zu 41 Kalendertage im vierten Quartal 2020. Es liegen keine Daten über finanzielle Probleme von Familien vor.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin weist auf die Schwierigkeiten hin, die Eltern während der Pandemie mit der Bearbeitung ihrer Elterngeldanträge hatten. Die Landesregierung nennt keine Vergleichszahlen aus anderen Bundesländern zur Bearbeitungsdauer. Die Erhöhung des Väteranteils bei Elterngeldbezügen in Hessen von 19,7% auf 22,8% zwischen 2015 und 2019 wird erwähnt.