❓ Dokument 20/4380
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Dr. Rainer Rahn thematisiert die Aufgaben und den zeitlichen Aufwand der Beauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler in Hessen. Es wird auf die Entwicklung von ehrenamtlicher zu hauptamtlicher Tätigkeit eingegangen und die Bedeutung dieser Beauftragten für die Gesellschaft hervorgehoben.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Heimatvertriebene und Spätaussiedler in Hessen sowie deren Nachkommen, die einen Vertreibungshintergrund haben. Auch die hessische Gesellschaft insgesamt ist betroffen, da etwa 30 % der Bevölkerung einen solchen Hintergrund aufweisen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Arbeitszeit der Beauftragten, zu den übertragenen Aufgaben und zu den Zuzugszahlen von Spätaussiedlern gestellt. Zudem wird nach den personellen Ressourcen und der Honorierung der Beauftragten in anderen Bundesländern gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Beauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler arbeitet seit Oktober 2020 hauptamtlich und hat einen wöchentlichen Arbeitsaufwand von 40 bis 60 Stunden. Die Landesregierung hat ihr zahlreiche Aufgaben zugewiesen, die sich auf Kulturpflege und Integration beziehen. Die Zuzugszahlen von Spätaussiedlern nach Hessen sind in den letzten Jahren gestiegen, mit einem Rückgang im Jahr 2020 aufgrund der Pandemie.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die politische Relevanz der Beauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler und deren Rolle in der Gesellschaft. Die Stärkung dieser Position wird als notwendig erachtet, um die kulturelle Vielfalt und die Integration der Vertriebenen zu fördern.