❓ Dokument 20/460
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Abgeordneten der Freien Demokraten thematisiert die Auswirkungen der Elektromobilität auf den Strombedarf in Hessen bis zum Jahr 2035. Es werden Prognosen zur Anzahl der Elektrofahrzeuge sowie deren Einfluss auf die Stromnetze und den erforderlichen Netzausbau erörtert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Bürger in Hessen, insbesondere die Nutzer von Elektrofahrzeugen sowie die Energieversorger und Netzbetreiber, die den steigenden Strombedarf bewältigen müssen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach der prognostizierten Anzahl von Elektrofahrzeugen, dem zusätzlichen Strombedarf, der regionalen Verteilung des Mehrbedarfs und den Maßnahmen der Landesregierung zur Sicherstellung der Stromversorgung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung schätzt, dass bis 2035 über 750.000 Elektrofahrzeuge in Hessen zugelassen sein könnten, was einen zusätzlichen Strombedarf von über 1100 GWh zur Folge hätte. Ernsthafte Engpässe in der Stromversorgung werden bis 2034 nicht erwartet, jedoch wird ein signifikanter Anstieg des Ausbaubedarfs in den Verteilnetzen prognostiziert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie die Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Elektromobilität und der Energieversorgung in Hessen aufzeigt. Die Diskussion über den Netzausbau und die Versorgungssicherheit wird sowohl von der Landesregierung als auch von den Bürgern intensiv verfolgt.