❓ Dokument 20/4725
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Besoldung von Grundschullehrkräften in Hessen thematisiert, insbesondere im Vergleich zu anderen Bundesländern, die bereits eine höhere Vergütung eingeführt haben. Die Fragesteller erkunden die Auswirkungen dieser Unterschiede auf die Lehrerversorgung in Hessen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Grundschullehrkräfte in Hessen sowie potenzielle Lehrkräfte aus anderen Bundesländern, die in Hessen arbeiten möchten.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller fragen nach den Konsequenzen der Besoldungserhöhung in Thüringen für die hessische Lehrerversorgung und ob die Landesregierung Abwanderungstendenzen von Lehrkräften nach Thüringen oder anderen Ländern ausschließt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass Grundschullehrkräfte in Hessen attraktiv vergütet werden und keine Abwanderungstendenzen nach Thüringen erkennbar sind. Eine vollständige Erhöhung auf A 13 würde einen jährlichen Mehrbedarf von rund 70 Millionen Euro erfordern, und etwa 11.700 Lehrkräfte wären betroffen. Aktuell sind keine Pläne für eine Erhöhung der Besoldung auf A 13.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um die Besoldung von Lehrkräften ist politisch relevant, da sie die Attraktivität des Lehrerberufs in Hessen beeinflusst. Kritiker argumentieren, dass die Besoldung nicht mit anderen Bundesländern Schritt hält, was die Anwerbung von Lehrkräften erschwert.