❓ Dokument 20/5038
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer (SPD) thematisiert die Akademisierung des Hebammenwesens in Hessen und die damit verbundenen Reformen, die seit 2020 in Kraft sind. Es wird erörtert, wie die Übergangsfristen für die Hebammenausbildung bis 2027 und 2030 gestaltet sind und welche Rolle die Hochschulen dabei spielen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Hebammenschulen, Hochschulen, Studierende der Hebammenausbildung sowie die Hessische Landesregierung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Einbindung der Hebammenschulen in die Reform, zu Kooperationen zwischen Hochschulen und Hebammenschulen sowie zur Reduzierung der Praxisstunden aufgeworfen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Hessische Landesregierung befürwortet die Einbindung der Hebammenschulen in die akademische Ausbildung. Die Hochschulen entscheiden autonom über die Integration der Hebammenschulen und deren zukünftige Aufgaben. Es wird auf die Notwendigkeit von Kooperationen und die Reduzierung der Praxisstunden hingewiesen, die jedoch im Rahmen der neuen Studienordnung als angemessen erachtet wird.
⚡ Einordnung
Die Reform der Hebammenausbildung wird von der Landesregierung unterstützt, jedoch gibt es unterschiedliche Meinungen zur Reduzierung der Praxisstunden und zur Qualität der Ausbildung. Die Auswirkungen der Reform auf die Ausbildungskapazitäten und die Qualität der Hebammenversorgung in Hessen sind von großer Bedeutung für die Bürger.