❓ Große private, profitorientierte und zum Teil börsennotierte Wohnungskonzerne in Hessen und die Möglichkeit ihrer Enteignung und Vergesellschaftung – Teil 1
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird die Entwicklung der Privatisierung öffentlicher Wohnungen in Hessen seit den 1990er Jahren thematisiert. Es wird auf die Kritik an großen Wohnungskonzernen eingegangen und die Möglichkeit ihrer Enteignung sowie Vergesellschaftung diskutiert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieter, Wohnungskonzerne wie Vonovia und Deutsche Wohnen sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden Fragen zur Anzahl privatisierter Wohnungen, deren Käufer und zur Eigentümerstruktur in Hessen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung führt aus, dass seit 1999 insgesamt 101 Wohnungen des Landes Hessen privatisiert wurden. Die Verkäufe erfolgten überwiegend an private Investoren, wobei keine Verkäufe an börsennotierte Wohnungskonzerne stattfanden. Die Eigentümerstruktur zeigt, dass ein erheblicher Teil der Wohnungen in Hessen von Privatpersonen und privatwirtschaftlichen Unternehmen gehalten wird.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Enteignung von Wohnungskonzernen rechtlich umstritten ist und nicht zur Schaffung von Wohnraum beiträgt. Die Landesregierung plant bis 2024 2,2 Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen.