❓ Aufsuchende Arbeit der hessischen Jugendämter während der Corona-Pandemie
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Christiane Böhm thematisiert die Herausforderungen, denen die hessischen Jugendämter während der Corona-Pandemie gegenüberstanden, insbesondere in Bezug auf die aufsuchende Arbeit und den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Kinder und Jugendliche in Hessen sowie die Mitarbeiter der Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zu den Auswirkungen der Pandemie auf die jugendamtliche Arbeit, insbesondere zu Leistungseinschränkungen, Kontakt zu Kindern und Jugendlichen sowie zu spezifischen Angeboten wie Frühen Hilfen und Erziehungsberatung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass es zu keiner Zeit einen Ausfall in der aufsuchenden Arbeit der Jugendhilfe gegeben habe. Die Jugendämter hätten ihre Aufgaben trotz der Pandemie aufrechterhalten und auf digitale Angebote umgestellt. Die amtliche Statistik zu Inobhutnahmen für 2020 liegt noch nicht vor, und es gab keine Zunahme der gemeldeten Kindeswohlgefährdungsfälle in Frankfurt im Vergleich zu 2019.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin vermutet, dass das Dunkelfeld von Gewalt gegen Kinder während der Pandemie zugenommen hat. Die Landesregierung hebt hervor, dass die Jugendämter trotz der Pandemie ihre Schutzaufgaben wahrgenommen haben und dass die Erreichbarkeit von Familien unterschiedlich war.