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HessenKleine AnfrageDie Linke

❓ Gülleaufkommen und Gülleimporte nach Hessen

16. April 2019Dokument 20/529 · WP 20Hessen
Heidemarie Scheuch-Paschkewitz
GülleNitratgehaltWirtschaftsdüngerUmweltschutzBiogasanlagen
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage von Heidemarie Scheuch-Paschkewitz befasst sich mit dem Gülleaufkommen und den Gülleimporten nach Hessen. Es wird auf die steigenden Nitratgehalte im Grund- und Rohwasser hingewiesen und die Rolle der Gülle als Wirtschaftsdünger thematisiert.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind Landwirte, Umweltbehörden und die Bevölkerung in Hessen, insbesondere in Regionen mit hohem Nitratgehalt im Wasser.

🎯 Was wird gefragt?

Es werden Fragen zu den jährlichen Gülleaufkommen, den Mengen an Gülle, die auf Feldern ausgebracht werden, sowie den Importen nach Hessen gestellt.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass keine genauen Daten zum Gülleaufkommen in Hessen vorliegen. Für 2015 wurde eine Menge von 5.657.400 m³ flüssigem Wirtschaftsdünger geschätzt. Importdaten für 2017 zeigen, dass 137.927 t Wirtschaftsdünger nach Hessen importiert wurden, hauptsächlich aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden.

⚡ Einordnung

Die Fragesteller vermuten, dass die Überdüngung der Böden durch Gülle zu den hohen Nitratwerten im Wasser beiträgt. Die Landesregierung hat keine umfassenden Daten zu den Nährstoffströmen in Hessen und verweist auf die Notwendigkeit eines Meldesystems für Wirtschaftsdüngerimporte.

Quelle: Hessen, Dokument 20/529, Wahlperiode 20, eingereicht 16. April 2019

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.