❓ Corona im Abwasser
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Christiane Böhm thematisiert ein Projekt zur Überwachung von SARS-CoV-2 in Abwasser, das an der TU Darmstadt durchgeführt wurde. Ziel ist es, ein Monitoring-System zu etablieren, um die Virusverbreitung frühzeitig zu erkennen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Stadt Frankfurt am Main, insbesondere der internationale Flughafen, sowie die Bürger, die von den Ergebnissen des Monitorings profitieren könnten.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellerin fragt nach dem Umfang der Förderung des Projekts, den Zielstellungen, den Ergebnissen sowie den Möglichkeiten der Abwasserüberwachung zur Früherkennung von Infektionen und Mutationen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Projekt wurde mit 269.326 € gefördert. Es zeigte das Potenzial eines abwasserbasierten Monitorings, das Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und Mutationen zu identifizieren. Die Ergebnisse sind bereits international publiziert.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung antwortet, dass das Projekt abgeschlossen ist und keine regelmäßigen Messungen zur Früherkennung von SARS-CoV-2 in Abwasserbetrieben durchgeführt werden. Die TU Darmstadt ist nun eines von zwei Referenzlaboren für die Sequenzierung von Abwasserproben in Europa.