❓ Jugendliche ohne Schulabschluss während der Corona-Pandemie – Teil I
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Rolf Kahnt thematisiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schulabschlüsse von Jugendlichen in Hessen. Insbesondere wird die Verdopplung der Schulabbrecherzahlen befürchtet und die Maßnahmen der Landesregierung zur Verhinderung weiterer Schulabbrüche werden hinterfragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Jugendliche in Hessen, insbesondere solche, die die Schule ohne Abschluss verlassen. Auch Schulen und Jugendämter sind betroffen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Anzahl der Schulabbrecher und zu den Maßnahmen der Landesregierung zur Unterstützung von Schülern während der Pandemie.
🔎 Was wurde geantwortet?
Im Schuljahr 2019/2020 haben 736 Schülerinnen und Schüler die allgemein bildenden Schulen ohne Hauptschulabschluss verlassen, was 1,3 Prozent der gleichaltrigen Wohnbevölkerung entspricht. Die Landesregierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um Schulabbrüche zu verhindern, darunter die Priorisierung des Präsenzunterrichts für Abschlussklassen und die Verschiebung von Abschlussarbeiten.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller befürchten eine Verdopplung der Schulabbrecherzahlen aufgrund der Pandemie. Die Hessische Landesregierung berichtet von 736 Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss im Jahr 2019/2020 und hat Programme zur Unterstützung leistungsschwacher Jugendlicher implementiert.