❓ Sexarbeit und Prostitutionsgewerbe I
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Prostitutionsgewerbe in Hessen. Insbesondere wird auf die finanziellen Schwierigkeiten und die reduzierte Verfügbarkeit von Gesundheitsberatungen für Sexarbeitende eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Sexarbeitende in Hessen, insbesondere Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und/oder mit Kindern, die aufgrund der Pandemie in akute Notlagen geraten sind.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragestellung umfasst mehrere Aspekte, darunter die Anzahl gesundheitlicher Beratungen, Informationsgespräche, Anmeldebescheinigungen und Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit dem Prostitutionsgewerbe seit 2019.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung beinhalten spezifische Zahlen zu gesundheitlichen Beratungen und Anmeldebescheinigungen. So gab es 2019 insgesamt 3.848 gesundheitliche Beratungen und 1.865 Anmeldebescheinigungen. Für die Jahre 2020 und 2021 liegen teilweise keine Daten vor.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Corona-Pandemie die Situation von Sexarbeitenden in Hessen erheblich verschärft hat. Die Landesregierung hat auf die Anfragen mit konkreten Zahlen reagiert, jedoch fehlen für einige Bereiche aktuelle Daten.