❓ Corona-Impfungen mit Vektor-Impfstoffen und mrna-Impfstoffen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage befasst sich mit der Verwendung von Vektor- und mRNA-Impfstoffen bei Corona-Impfungen. Insbesondere wird die Durchführung von Kreuzimpfungen sowie die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) thematisiert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, sowie die Gesundheitsministerien und Impfzentren in Hessen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl der durchgeführten Kreuzimpfungen und den Empfehlungen zur Zweitimpfung nach einer Corona-Infektion.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass keine konsolidierte Aufstellung der durchgeführten Kreuzimpfungen vorliegt und somit keine Zahlen genannt werden können. Zudem wird erklärt, dass der Antikörpernachweis nicht als zuverlässiger Indikator für Immunität gilt und die STIKO keine Empfehlung für den Verzicht auf eine Zweitimpfung auf Basis eines Antikörpernachweises gibt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die STIKO-Empfehlung zur Kreuzimpfung als Off-Label-Use interpretiert werden könnte, was die Landesregierung jedoch verneint. Es wird auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Impfschäden verwiesen, die seit dem 31. März 2021 gelten.