❓ Dokument 20/5641
📋 Worum geht es?
Die Anfrage thematisiert die Situation von Sexarbeitenden in Hessen während der Corona-Pandemie, insbesondere die finanziellen Schwierigkeiten und die Unterstützungsmöglichkeiten durch Sozialämter.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind migrantische Personen, die der Prostitution nachgehen, sowie deren Kinder und die Fachberatungsstellen für Prostituierte in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den Rückkehr-Tickets für migrantische Sexarbeitende, deren Inobhutnahme von Kindern und die Staatsangehörigkeiten der Betroffenen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Regierung antwortet, dass keine statistischen Erhebungen zu den betreffenden Personen vorliegen. Von fünf Fachberatungsstellen wurden fünf Fälle von Rückkehr-Tickets gemeldet, wobei die Staatsangehörigkeiten rumänisch und bulgarisch sind. Es gab keine Inobhutnahmen von Kindern.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die prekäre Lage von Sexarbeitenden während der Pandemie und wirft Fragen zur staatlichen Unterstützung auf, was in der politischen Diskussion um soziale Gerechtigkeit und Migrantenschutz relevant ist.