❓ Dokument 20/57
📋 Worum geht es?
Die Anfrage von Dr. Stefan Naas befasst sich mit der Erforschung der Herkunft von Kunstwerken im Besitz des Landes Hessen, insbesondere im Hinblick auf mögliche NS-Raubkunst. Es wird auf die Verantwortung der Landesregierung zur Aufarbeitung von Kulturgütern eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Kunst- und Kulturgüter im Besitz des Landes Hessen sowie die ehemaligen Eigentümer und deren Erben, insbesondere aus jüdischem Besitz.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Kunstgegenstände, deren Herkunft und den Verpflichtungen gemäß der Washingtoner Erklärung gestellt. Zudem wird nach den Maßnahmen zur Provenienzforschung gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort der Ministerin für Wissenschaft und Kunst beschreibt die Aktivitäten der Zentralen Stelle für Provenienzforschung in Hessen, die seit 2015 besteht. Es wurden zahlreiche Kunstwerke untersucht, wobei einige als NS-Raubgut identifiziert und restituiert wurden. Die genaue Anzahl der Kunstgegenstände im Landesbesitz und deren Herkunft wird thematisiert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten der Regierung verdeutlichen die historische Verantwortung Hessens in Bezug auf NS-Raubkunst. Es gibt Bestrebungen, die Provenienzforschung zu intensivieren und auch andere Institutionen zur Erforschung ihrer Bestände zu motivieren.