❓ NS-Raubkunst in Landesbesitz
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Stefan Naas beschäftigt sich mit der Herkunft von Kunst- und Kulturgütern im Besitz des Landes Hessen, insbesondere im Hinblick auf mögliche NS-Raubkunstverdachtsfälle. Es wird nach dem Stand der Provenienzforschung und den Verpflichtungen des Landes gemäß der Washingtoner Erklärung gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Kunst- und Kulturgüter im Besitz des Landes Hessen sowie die ehemaligen Eigentümer oder deren Erben, insbesondere aus jüdischem Besitz.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Anzahl der Kunstgegenstände, deren Herkunft, den Verpflichtungen des Landes Hessen gemäß der Washingtoner Erklärung und den durchgeführten Untersuchungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Ministerin für Wissenschaft und Kunst umfassen Informationen über die Anzahl der Kunstgegenstände, die in den staatlichen Museen untersucht wurden, sowie die Ergebnisse dieser Untersuchungen. Es wurden mehrere Werke als NS-Raubgut identifiziert und restituiert.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller betonen die Bedeutung der Provenienzforschung und die Verantwortung des Landes Hessen, NS-verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter zu erforschen und zurückzugeben. Die Landesregierung hat die Zentrale Stelle für Provenienzforschung eingerichtet, um diese Aufgabe zu unterstützen.