❓ Dokument 20/5712
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Yanki Pürsün thematisiert die Situation von Sexarbeitenden in Hessen während der Corona-Pandemie. Diese Gruppe ist besonders betroffen, da ihre Einnahmen seit dem ersten Lockdown stark gesunken sind und viele Schwierigkeiten haben, staatliche Unterstützung zu beantragen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Sexarbeitende in Hessen, insbesondere Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit und/oder mit Kindern, die oft keine familiäre Unterstützung oder Sprachkompetenz haben.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Erlaubnisanträge, genehmigten Anträge, gültigen Erlaubnisse und deren Verteilung auf verschiedene Einrichtungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Regierung beinhalten konkrete Zahlen zu Erlaubnisanträgen und deren Genehmigungen seit 2019. Insgesamt wurden 74 Anträge gestellt, 108 Erlaubnisse erteilt und 167 gültige Erlaubnisse registriert. Zudem wurden 12 Anträge abgelehnt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die prekären Bedingungen für Sexarbeitende in Hessen und die Herausforderungen, die sich aus der Pandemie ergeben. Es gibt eine politische Diskussion über die Unterstützung dieser Gruppe und die Notwendigkeit, ihre Situation zu verbessern.