❓ Kampfsport und dessen Bedeutung für die extrem rechte Szene
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Günter Rudolph (SPD) untersucht die Rolle von Kampfsport, insbesondere Mixed Martial Arts (MMA), in der extrem rechten Szene. Es wird auf die Gefahren des Missbrauchs von Kampfsport durch rechtsextreme Akteure eingegangen und die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen thematisiert.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind insbesondere die Kampfsportszene, rechtsextreme Gruppen sowie die Gesellschaft in Hessen, die durch die Aktivitäten dieser Gruppen gefährdet sein könnte.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt mehrere Fragen zur Organisation und Interessenvertretung von MMA, zu den Kontakten der Landesregierung mit diesen Organisationen sowie zu möglichen Regulierungen und Qualitätsstandards im Bereich MMA.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erkennt keine formellen Kontakte zu MMA-Organisationen, da MMA nicht dem organisierten Sport zugeordnet wird. Es wird auf die hohe Affinität von Rechtsextremisten zu Kampfsport hingewiesen, insbesondere auf Veranstaltungen wie 'Kampf der Nibelungen'. Die Landesregierung sieht keine Möglichkeiten zur Regulierung oder Förderung von MMA.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die rechtsextreme Szene Kampfsport als Rekrutierungs- und Vernetzungsplattform nutzt. Die Landesregierung hat bisher keine speziellen Maßnahmen zur Regulierung von MMA ergriffen und verweist auf die Notwendigkeit von Präventionsarbeit gegen Extremismus.