❓ Dokument 20/578
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die Praxis der Fixierungen in psychiatrischen Einrichtungen in Hessen und die damit verbundenen Todesfälle. Es wird untersucht, wie viele Todesfälle in den letzten zehn Jahren aufgrund von Fixierungen aufgetreten sind und welche Maßnahmen die Landesregierung plant, um diese zu verhindern.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Patienten in psychiatrischen Einrichtungen in Hessen sowie deren Angehörige. Auch die Kliniken und das Pflegepersonal sind in die Thematik involviert.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage fordert Informationen über die Anzahl der Todesfälle bei Fixierungen und fragt nach der Einführung eines zentralen Suizid- und Todesregisters. Zudem wird nach Maßnahmen zur Vermeidung von Zwangsmaßnahmen und zur Verbesserung der Personalausstattung gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort der Landesregierung zeigt, dass in den letzten zehn Jahren in den angefragten Kliniken insgesamt nur ein Todesfall bei einer Fixierung verzeichnet wurde. Die Landesregierung plant keine landesweite Erfassung über die Daten hinaus, die vom statistischen Landesamt veröffentlicht werden. Zudem wird auf die Herausforderungen bei der Eins-zu-eins-Betreuung hingewiesen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten der Landesregierung werfen Fragen zur Sicherheit und zum Schutz von Patienten in psychiatrischen Einrichtungen auf. Die Diskussion über die Notwendigkeit von Fixierungen und die Personalausstattung in Kliniken ist politisch relevant und wird sowohl von Fachleuten als auch von der Öffentlichkeit kritisch verfolgt.