❓ Dokument 20/5814
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Frank Grobe und Heiko Scholz richtet sich an die Landesregierung und fragt nach der Notwendigkeit eines Rechtsgutachtens zur gendergerechten Sprache an Hochschulen. Sie thematisiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Umsetzung an Universitäten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Studierende, Dozenten und die Hochschulen in Hessen, die sich mit der Thematik der gendergerechten Sprache auseinandersetzen müssen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Notwendigkeit eines Rechtsgutachtens, zur Hochschulautonomie und zur Verwendung von gendergerechter Sprache gestellt. Zudem wird nach der Anzahl der Dozenten gefragt, die gendergerechte Sprache fordern.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung sieht die Notwendigkeit eines Rechtsgutachtens zur Schaffung von Rechtssicherheit. Es wird darauf hingewiesen, dass kein flächendeckendes Monitoring zur Verwendung gendergerechter Sprache an Hochschulen existiert. Zudem wird die Aussage von Prof. Wolfgang K. als nicht nachvollziehbar erachtet.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um gendergerechte Sprache ist politisch umstritten. Während einige die Gleichstellung fördern wollen, gibt es auch kritische Stimmen, die eine Bevormundung durch Institutionen befürchten. Die Landesregierung betont die Autonomie der Hochschulen in dieser Frage.