❓ Dokument 20/5860
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Verwendung geschlechtergerechter Sprache durch die Landesregierung hinterfragt. Der Fragesteller kritisiert, dass in vielen offiziellen Äußerungen der Landesregierung die männliche Form bevorzugt wird, was den Eindruck erweckt, dass Straftaten und die Strafverfolgung ausschließlich von Männern betroffen sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind insbesondere Frauen in der Justiz und der Polizei sowie die Öffentlichkeit, die durch die Sprache der Landesregierung beeinflusst wird.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anwendung geschlechtergerechter Sprache in öffentlichen Äußerungen, zur Überprüfung der Geschlechterzugehörigkeit von Straftätern und zur Angemessenheit der Begriffe wie 'Enkeltrick' gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung erklärt, dass sie grundsätzlich geschlechtergerechte Sprache verwendet, jedoch in Einzelfällen von diesen Vorgaben abweicht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Regeln für den parlamentarischen Raum gelten und dass es trotz Bemühungen vorkommen kann, dass die Vorgaben nicht immer beachtet werden.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft ein wichtiges Thema zur Gleichstellung und zur Wahrnehmung von Geschlechterrollen in der Gesellschaft auf. Die Diskussion über geschlechtergerechte Sprache ist politisch relevant und wird von verschiedenen Fraktionen unterschiedlich bewertet.