❓ Verringerung von Infektionsrisiken – Präventionsprogramme in hessischen Justizvollzugsanstalten – Teil II
📋 Worum geht es?
Die Anfrage befasst sich mit der gesundheitlichen Versorgung von Gefangenen in hessischen Justizvollzugsanstalten, insbesondere mit der Verringerung von Infektionen durch Hepatitis C und HIV. Es wird nach bestehenden und geplanten Präventionsprogrammen gefragt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Gefangene in hessischen Justizvollzugsanstalten, insbesondere solche mit Drogenabhängigkeit und Infektionskrankheiten.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden Fragen zu Safer-Use- und Safer-Sex-Programmen in Justizvollzugsanstalten gestellt, sowie zur Anzahl opioidabhängiger Gefangener und deren Zugang zu Substitutionsbehandlungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass Safer-Use-Programme in allen hessischen Justizvollzugsanstalten etabliert sind. Substitution opioidabhängiger Gefangener erfolgt nahezu überall, und es werden Kondome im Rahmen von Safer-Sex-Programmen bereitgestellt. Im Jahr 2020 waren 1.358 Gefangene drogenabhängig, davon 172 opioidabhängig.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller betonen die Notwendigkeit wirksamer Präventionsarbeit. Die Landesregierung gibt an, dass Substitutionsbehandlungen auf Grundlage der Richtlinien der Bundesärztekammer erfolgen und dass viele Gefangene eigenverantwortlich für Anschlussbehandlungen sorgen.