❓ Situation der Geburtshilfe in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die aktuelle Situation der Geburtshilfe in Hessen, insbesondere die Schließungen von Geburtshilfestationen und die damit verbundenen Versorgungsprobleme für Schwangere. Es wird auf die Herausforderungen in der Geburtsvorbereitung und Nachsorge hingewiesen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schwangere und junge Mütter in Hessen, insbesondere in ländlichen Regionen und Ballungsgebieten, die Schwierigkeiten haben, eine geeignete Geburtshilfestation zu erreichen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage stellt Fragen zur Einschätzung der Landesregierung bezüglich der aktuellen Versorgungslage in der Geburtshilfe, zu den betroffenen Regionen und den Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bedauert die Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen, sieht jedoch die flächendeckende Versorgung in Hessen als gesichert an. Es wurden vier Schließungen seit 2015 festgestellt, und es gibt Hinweise auf eine mögliche Unterversorgung, insbesondere in Ballungsgebieten.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung nennt, dass 93,9 % der Ortsteile in Hessen innerhalb von 30 Minuten eine Geburtsklinik erreichen können. Bei 164 Ortsteilen sind die Fahrtzeiten zwischen 31 und 40 Minuten, und nur 0,3 % der Ortsteile haben Fahrtzeiten von über 40 Minuten. Ein Gutachten zur Hebammenversorgung wurde in Auftrag gegeben.