❓ Dokument 20/5979
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Kerstin Geis (SPD) thematisiert die Rolle des hessischen Kultusministeriums bei der Persönlichkeitsdiagnostik an Schulen. Es wird untersucht, ob und wie das Ministerium die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen von Schülerinnen und Schülern unterstützt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler an hessischen Schulen sowie Lehrkräfte, die an den Programmen zur Begabungsförderung teilnehmen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Unterstützung der Persönlichkeitsdiagnostik, zur Zentralisierung der PSI-Theorie und zur wissenschaftlichen Akzeptanz der EOS-Diagnostik.
🔎 Was wurde geantwortet?
Das Kultusministerium unterstützt die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen nicht. Es wird betont, dass die EOS-Diagnostik nicht zentralisiert wird und keine landesweite Anwendung durch Nicht-Psychologen vorgesehen ist. Die PSI-Theorie hat Anerkennung in der Begabungsforschung.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um die Persönlichkeitsdiagnostik an Schulen ist politisch umstritten, da es Bedenken hinsichtlich der wissenschaftlichen Basis und der praktischen Anwendung gibt. Die Landesregierung sieht die EOS-Diagnostik als potenziell hilfreich für die Entwicklung von Lehrkräften.