❓ Dokument 20/598
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird der Einsatz von Pestiziden im hessischen Staatswald thematisiert, insbesondere im Kontext des Klimawandels und der Schädlinge wie dem Borkenkäfer. Die Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantwortet Fragen zu den Maßnahmen und den Risiken des Pestizideinsatzes.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Wälder in Hessen, die Forstwirtschaft sowie die Umwelt und die Bevölkerung, die von den Auswirkungen des Pestizideinsatzes und der Waldschäden betroffen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu den behandelten Holzvolumina, den Alternativen zum Pestizideinsatz, den Folgerisiken des Einsatzes von Insektiziden und der FSC-Zertifizierung gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Ministerin berichtet, dass in den Jahren 2017/2018 rund 197.300 Kubikmeter Holz behandelt wurden. Es gibt etwa 193.000 Kubikmeter Windwurfholz, das noch nicht aufgearbeitet ist. Der Einsatz von Pestiziden erfolgt nur als letztes Mittel, wenn alternative Maßnahmen nicht ausreichen. Die Einschätzung der Risiken wird von HessenForst geteilt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten zeigen die Herausforderungen im Umgang mit Schädlingen und den Einsatz von Pestiziden im Staatswald. Es gibt Bedenken hinsichtlich der ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen, die sowohl von Umweltschützern als auch von der Forstwirtschaft diskutiert werden.