❓ Einsatz von Pestiziden im Staatswald II
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert den Einsatz von Pestiziden im hessischen Staatswald, insbesondere im Kontext der Schäden durch Borkenkäfer und Windwurf. Die Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz beantwortet Fragen zu den verwendeten Mitteln, den Lagerkapazitäten für Holz und den Risiken des Pestizideinsatzes.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Wälder in Hessen, insbesondere die Fichtenbestände, sowie die forstwirtschaftlichen Betriebe und die Umwelt.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden Fragen zu den Mengen und Arten der verwendeten Pestizide, den Alternativen zum Pestizideinsatz, den Folgerisiken und den Auswirkungen der FSC-Zertifizierung gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung berichtet von etwa 197.300 Kubikmetern behandeltem Holz in den Jahren 2017/2018. Der Einsatz von Pestiziden erfolgt nur als letztes Mittel. Es gibt etwa 193.000 Kubikmeter nicht aufgearbeitetes Windwurfholz im Staatswald. Die Einschätzung der Risiken des Pestizideinsatzes wird von HessenForst geteilt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die FSC-Zertifizierung den Pestizideinsatz beeinflusst. Die Ministerin hebt hervor, dass der Einsatz von Pestiziden im Staatswald sehr restriktiv erfolgt und nur bei existenziellen Bedrohungen eingesetzt wird. Die Antwort der Landesregierung bezieht sich auf die aktuelle Situation im Staatswald und die Herausforderungen durch Schädlinge.