❓ Aufsuchende Jugendarbeit in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Yanki Pürsün thematisiert die aufsuchende Jugendarbeit in Hessen und die Ergebnisse einer empirischen Studie zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Studie untersucht den Stellenwert dieser Form der Jugendarbeit für die Entwicklung junger Menschen und die Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind junge Menschen in Hessen, insbesondere im Alter von 0-21 Jahren, sowie Fachkräfte und Einrichtungen der Jugendarbeit.
🎯 Was wird gefragt?
Die Anfrage umfasst Fragen zur Bewertung der aufsuchenden Jugendarbeit durch die Landesregierung, den Handlungsbedarf und die flächendeckende Sicherung dieser Angebote in Hessen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hebt hervor, dass die untersuchten Jugendhäuser während der Corona-Pandemie Methoden der aufsuchenden Jugendarbeit integriert haben. Es wird festgestellt, dass die Jugendarbeit in Hessen insgesamt gut ausgebaut ist, jedoch keine abschließende Bewertung der aufsuchenden Jugendarbeit möglich ist, da keine wissenschaftliche Auswertung vorliegt.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung berichtet von 16.828 Angeboten der Jugendarbeit mit 713.399 Teilnehmenden im Jahr 2019. Es wird betont, dass Hessen die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben für Jugendarbeit in Deutschland hat. Zudem wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, die Jugendarbeit im Kontext der kommunalen Verantwortung und der Jugendhilfeplanung zu betrachten.