❓ Dokument 20/6237
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Problematik der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) in Hessen und fragt nach der Anzahl betroffener Frauen sowie den Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung dieser Praktik.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Frauen und Mädchen in Hessen, insbesondere aus Kulturen, in denen FGM praktiziert wird. Auch medizinisches Personal und Lehrkräfte sind involviert.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl betroffener Frauen, zur polizeilichen Erfassung von Fällen, zu Maßnahmen der Landesregierung und zur Aufklärung von medizinischem Personal und Lehrkräften gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine spezifischen Zahlen zu betroffenen Frauen in Hessen. Seit 2018 wurden keine Fälle von FGM in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfasst. Es wurden Projekte zur Aufklärung und Unterstützung von Betroffenen initiiert und gefördert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt das Engagement der Landesregierung zur Bekämpfung von FGM, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Datenerfassung und der tatsächlichen Anzahl betroffener Frauen. Die Unterstützung durch Vereine und Projekte ist ein zentraler Punkt in der Prävention.