❓ Denkmalschutz für den Fluchtstollen in Kransberg (Hochtaunuskreis) als Teil des sogenannten Führerhauptquartiers "Adlerhorst" in Langenhain-Ziegenberg (Wetteraukreis)
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage behandelt den Denkmalschutz des Fluchtstollens in Kransberg, der während der nationalsozialistischen Herrschaft erbaut wurde. Der Stollen ist Teil des Führerhauptquartiers 'Adlerhorst' und wird als historisch bedeutend erachtet.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Gemeinden Kransberg und Langenhain-Ziegenberg sowie die dortigen historischen Stätten und die Erinnerungskultur an die NS-Verbrechen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der Bedeutung der Aufarbeitung der NS-Verbrechen, dem Stand der Denkmalschutzbemühungen für den Stollen und der Kommunikation der Landesregierung mit zuständigen Stellen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung bestätigt, dass der Fluchtstollen und das Schloss Kransberg bereits als Kulturdenkmal geschützt sind. Es wird auf die Bedeutung der Aufarbeitung der NS-Geschichte hingewiesen und die bisherigen Schutzmaßnahmen erläutert.
⚡ Einordnung
Die Landesregierung hebt hervor, dass der Fluchtstollen als Kulturdenkmal gemäß dem Hessischen Denkmalschutzgesetz anerkannt ist. Der Schutzstatus wurde 2015 und zuletzt 2017 überprüft. Es wird auf die Rolle des Fritz Bauer Instituts in der Aufarbeitung der NS-Verbrechen verwiesen.