❓ Dokument 20/6403
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Elisabeth Kula (Die Linke) untersucht die militärische, wehrtechnische und sicherheitsrelevante Forschung an hessischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Es wird erfragt, welche Drittmittel und Forschungsaufträge seit 2016 bestehen und welche Kooperationen mit der Bundeswehr und anderen rüstungsnahen Institutionen existieren.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die staatlichen Hochschulen in Hessen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie die Bundeswehr und andere sicherheitspolitische Institutionen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zu bestehenden Drittmitteln, Forschungsaufträgen und Kooperationen zwischen Hochschulen und militärischen Institutionen gestellt. Die Anfrage zielt darauf ab, Transparenz über die finanziellen und kooperativen Beziehungen zu schaffen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zeigt, dass mehrere Hochschulen und Forschungseinrichtungen keine relevanten Drittmittel oder Kooperationen in diesem Bereich melden. Die Anfragen wurden in zwei Anlagen detailliert beantwortet, die spezifische Projekte und Kooperationen auflisten.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet ein kontroverses Thema, da militärische Forschung oft kritisch betrachtet wird. Die Selbstverpflichtung der Hochschulen, keine militärische Forschung zu betreiben, wird hervorgehoben. Die Ergebnisse könnten Auswirkungen auf die öffentliche Wahrnehmung und die politische Diskussion über Forschungsethik und Sicherheit haben.