❓ Dokument 20/6417
📋 Worum geht es?
In der Kleinen Anfrage wird der Widerspruch zwischen den Privatisierungen von Wohnungen durch die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt und dem Ziel, den Wohnungsbestand in Hessen zu erhöhen, thematisiert. Es wird auf die stagnierende Zahl der Wohnungen eingegangen und die Auswirkungen der Privatisierungsstrategie beleuchtet.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieterinnen und Mieter in Hessen sowie Kommunalpolitikerinnen und -politiker, die sich um bezahlbaren Wohnraum sorgen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der seit 2008 verkauften Wohneinheiten, den Neubauten und den Bestandsankäufen gestellt. Die Anfrage zielt darauf ab, die Diskrepanz zwischen den politischen Zielen und der tatsächlichen Umsetzung zu klären.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort des Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gibt an, dass seit 2008 insgesamt 6.256 Wohneinheiten durch en bloc-Verkäufe und 689 durch Einzelprivatisierungen verkauft wurden. Zudem wurden 1.656 Wohneinheiten neu gebaut und 1.270 durch Bestandsankäufe erworben.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten zeigen eine kritische Auseinandersetzung mit der Wohnungsbaupolitik in Hessen. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Privatisierungsstrategie der NHW, die im Widerspruch zu den Zielen der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum steht.