❓ Dokument 20/6418
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Jan Schalauske (DIE LINKE) beschäftigt sich mit dem Widerspruch zwischen der Privatisierung von Wohnungen und dem Ziel, den Wohnungsbestand der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW) zu erhöhen. Trotz der Zielsetzung, den Bestand auf mindestens 75.000 Wohnungen zu steigern, stagnierte dieser bei unter 60.000 Einheiten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Mieterinnen und Mieter in Hessen sowie die landeseigene Wohnungsgesellschaft Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW).
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zu den jährlichen Verkaufserlösen, Investitionen in Neubau, Kauf von Wohnungen sowie Modernisierungsmaßnahmen der NHW seit 2014.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Landesregierung geben Auskunft über die jährlichen Erlöse aus Verkäufen, Investitionen in Neubau (447 Mio. € von 2014 bis 2020) und Modernisierungen (791,4 Mio. €). Die NHW plant nach dem Abverkauf des aktuellen Portfolios keine weiteren Verkaufsportfolios.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten der Regierung werfen Fragen zur Wohnungsversorgung und den Auswirkungen von Privatisierungen auf den Wohnungsmarkt in Hessen auf. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Erfüllung der Wohnraumbedürfnisse in bestimmten Gemeinden.