❓ Wolfsmonitoring und Schadensausgleich bei Wolfsübergriffen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert das Wolfsmonitoring in Hessen und die Herausforderungen beim Nachweis von Wolfsübergriffen auf Nutztiere. Insbesondere wird auf die Schwierigkeiten bei der genetischen Bestimmung von Rissverursachern eingegangen und die Auswirkungen auf die Weidetierhalter.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Weidetierhalter in Hessen, die unter Wolfsübergriffen leiden, sowie die Landesregierung, die für das Wolfsmanagement zuständig ist.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl genetischer Proben, den Nachweisen von Wolfs-DNA, der Schulung von Wolfsberatern und den Anträgen auf Schadensausgleich.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass im Jahr 2021 insgesamt 153 genetische Proben ausgewertet wurden, wobei in 47 Fällen Wolfs-DNA nachgewiesen werden konnte. Es wurden 5 Anträge auf Billigkeitsleistungen im Jahr 2020 gestellt, jedoch keine im Jahr 2021. Zudem wurden keine Anträge abgelehnt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die genetische Analyse von Rissverdachtsfällen in Hessen unzureichend ist, was zu einem geringen Anteil an bestätigten Wolfsrissen führt. Die Landesregierung gibt an, dass die Schulung der Wolfsberater durch erfahrene Fachleute erfolgt und dass die Anzahl der Wolfsrisse in Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht vorliegt.