❓ Dokument 20/6426
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird das Wolfsmonitoring in Hessen sowie der Schadensausgleich für Weidetierhalter bei Wolfsübergriffen thematisiert. Die Fragestellerin, Wiebke Knell von den Freien Demokraten, äußert Bedenken über die Effektivität des neuen Wolfsmanagementplans und die Schwierigkeiten bei der genetischen Nachweisführung von Wölfen als Rissverursacher.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Weidetierhalter in Hessen, die durch Wolfsübergriffe Schäden erleiden und auf Entschädigungsleistungen angewiesen sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der genetischen Proben, den Nachweisen von Wölfen, den Schulungen der Wolfsberater und den Anträgen auf Entschädigungsleistungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zeigen, dass 2021 insgesamt 153 genetische Proben ausgewertet wurden, wobei in 47 Fällen Wolfs-DNA nachgewiesen werden konnte. Es wurden 5 Anträge auf Billigkeitsleistung im Jahr 2020 gestellt, jedoch keine im Jahr 2021.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten verdeutlichen die Herausforderungen im Umgang mit Wölfen in Hessen und die Unsicherheiten für Weidetierhalter. Die Diskussion um den Schadensausgleich und die Effektivität des Wolfsmonitorings sind politisch relevant und betreffen die Tierhaltung und den Naturschutz.