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HessenKleine AnfrageAfD

❓ Windenergieanlagen in Hessen

15. Mai 2019Dokument 20/646 · WP 20Hessen
Klaus Gagel, Andreas Lichert
WindenergieErneuerbare EnergienStromverbrauchHessenAusschreibungsverfahren
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage von Klaus Gagel und Andreas Lichert thematisiert die Windenergieanlagen in Hessen und deren Einfluss auf die Erreichung der Energieziele des Landes. Insbesondere wird die Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Zwischenziele für den Stromverbrauch hinterfragt.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die Bürger in Hessen, die von den Energiezielen und der Windkraftnutzung direkt beeinflusst werden, sowie die Landesregierung, die für die Umsetzung der Energiepolitik verantwortlich ist.

🎯 Was wird gefragt?

Die Fragesteller fragen nach den Auswirkungen des Ausschreibungsverfahrens auf die Erreichung der Zwischenziele, ob das Ziel von 25 % erneuerbare Energien am Stromverbrauch in 2019 erreicht wird, wie viele zusätzliche Windkraftanlagen benötigt werden, um das Ziel von 100 % erneuerbare Energien bis 2050 zu erreichen, und wann die Einführung der 10-H-Regel geplant ist.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung antwortet, dass das Ausschreibungsverfahren bisher keine größeren Auswirkungen auf das 25-Prozent-Ziel hatte, da der Zubau vor allem auf bereits genehmigten Windkraftanlagen beruht. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch stieg 2018 auf 22,5 %. Die durchschnittliche Leistung der im Genehmigungsverfahren befindlichen Windkraftanlagen beträgt 3,6 MW, und die Einführung der 10-H-Regel ist nicht geplant.

⚡ Einordnung

Die Fragesteller vermuten, dass die Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren die Erreichung der Energieziele beeinflusst. Die Landesregierung gibt an, dass das 25-Prozent-Ziel 2019 voraussichtlich nicht erreicht wird. Es wird auf die Technologieentwicklung verwiesen, die den Zubau von Windkraftanlagen beeinflusst. Zudem wird die 10-H-Regel nicht eingeführt, da sie nur durch eine Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch möglich gewesen wäre.

Quelle: Hessen, Dokument 20/646, Wahlperiode 20, eingereicht 15. Mai 2019

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.