❓ Resilienz des behördlichen Digitalfunks in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Resilienz des behördlichen Digitalfunks in Hessen, insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen, die durch Katastrophen wie Hochwasser entstehen. Die Fragesteller möchten Informationen über die Anzahl der Sendeanlagen, deren Betriebssicherheit bei Stromausfällen und geplante Maßnahmen zur Verbesserung der Funkversorgung erhalten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Einsatzkräfte in Hessen, einschließlich Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz, sowie die Bevölkerung in den betroffenen Regionen.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach der Anzahl der Sendeanlagen, deren Fähigkeit, den Betrieb bei Stromausfällen aufrechtzuerhalten, und den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Resilienz des Digitalfunks.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass in Hessen 471 Basisstationen des Digitalfunks errichtet wurden, von denen 115 mit stationären Netzersatzanlagen verbunden werden, um den Betrieb bei Stromausfällen für bis zu 72 Stunden zu gewährleisten. Zudem sind alle Basisstationen mit Akkumulatoren ausgestattet, die den Betrieb für ca. 8 Stunden sichern können. Die Resilienz des Digitalfunks wird als sehr hoch eingeschätzt.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller vermuten, dass die Resilienz des Digitalfunks in Hessen durch die geplanten Maßnahmen, wie den Anschluss von Basisstationen an Netzersatzanlagen und die Bereitstellung von Notstromgeneratoren, weiter verbessert wird. Die Landesregierung plant, bis Ende 2022 insgesamt 115 Basisstationen an stationäre Netzersatzanlagen anzuschließen.