❓ Dokument 20/6488
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Heidemarie Scheuch-Paschkewitz befasst sich mit der Flächenversiegelung in Hessen und der Nichterreichung des Ziels, die Flächeninanspruchnahme bis 2020 auf 2,5 Hektar pro Tag zu begrenzen. Es wird auf die aktuellen Zahlen und die geplanten Maßnahmen zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Bürgerinnen und Bürger in Hessen, insbesondere in städtischen Gebieten, sowie Landwirte und Umweltverbände, die sich für eine nachhaltige Flächennutzung einsetzen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur aktuellen Flächeninanspruchnahme, den Auswirkungen der Versiegelung und den zukünftigen Zielen bis 2040 aufgeworfen. Die Landesregierung wird um Auskunft über die geplanten Maßnahmen zur Reduzierung der Flächenversiegelung gebeten.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antwort der Landesregierung beschreibt, dass das Ziel der Flächeninanspruchnahme bis 2030 auf unter 2,5 Hektar pro Tag verschoben wurde. Es wird auf die Notwendigkeit einer konsequenten Innenentwicklung und die Nutzung von Brachflächen hingewiesen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Flächeninanspruchnahme 2020 bei 2,63 Hektar pro Tag lag.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antwort der Regierung verdeutlichen die Herausforderungen bei der Flächenversiegelung in Hessen. Es gibt Bestrebungen, die Flächeninanspruchnahme zu reduzieren, jedoch wird die Umsetzung als schwierig angesehen. Dies könnte Auswirkungen auf die Stadtentwicklung und den Wohnungsbau haben.