❓ Dokument 20/6644
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Moritz Promny und Yanki Pürsün thematisiert das Fremdsprachenangebot an hessischen Schulen, insbesondere die Einbeziehung von Türkisch als Fremdsprache. Die Fragesteller möchten wissen, ob der Schulversuch zu Türkisch evaluiert wurde und welche Kriterien für die Erweiterung des Sprachenangebots zugrunde gelegt wurden.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler an hessischen Schulen, insbesondere solche mit Migrationshintergrund, sowie die Kultusverwaltung in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Evaluation des Türkischunterrichts, zur Rechtsgrundlage für eine mögliche Wiederaufnahme des Schulversuchs und zu den Kriterien für die Auswahl neuer Fremdsprachen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Hessische Landesregierung hat festgestellt, dass der Schulversuch zu Türkisch als Fremdsprache aufgrund geringer Teilnehmerzahlen nicht weitergeführt wurde. Es gibt jedoch die Möglichkeit, einen neuen Pilotversuch zu starten, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Die Auswahl neuer Sprachen orientiert sich an der Nachfrage und der globalen Bedeutung der Sprachen.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Diskussion um die Integration von Herkunftssprachen in das Schulangebot und die Herausforderungen, die mit der Evaluation und der Nachfrage nach bestimmten Fremdsprachen verbunden sind. Es gibt unterschiedliche Meinungen über die Notwendigkeit und die Unterstützung von Türkisch als Fremdsprache in Schulen.