❓ Dokument 20/6766
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Besorgnis über Nachahmungstaten von Kindern und Jugendlichen, die durch die Netflix-Serie 'Squid Game' inspiriert sind. Es wird auf die Problematik eingegangen, dass die Serie trotz einer Altersfreigabe ab 16 Jahren auch von jüngeren Zuschauern angesehen werden kann.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche, die in Schulen und Kitas betreut werden, sowie Lehrkräfte und Erzieher, die mit den Nachahmungstaten konfrontiert sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Bewertung der Altersfreigabe der Serie sowie zur Verantwortung der Eltern und zur möglichen Modifizierung der Kriterien für Altersfreigaben aufgeworfen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat festgestellt, dass es keine spezifischen Straftaten im Zusammenhang mit 'Squid Game' gibt, jedoch wurden 56 Fälle von Nachahmungstaten in Schulen gemeldet. Es wird betont, dass die Verantwortung auch bei den Eltern liegt.
⚡ Einordnung
Die Diskussion über den Einfluss von Medieninhalten auf Kinder und Jugendliche ist politisch relevant, da sie die Debatte um den Jugendmedienschutz und die Verantwortung der Streaming-Anbieter sowie der Eltern betrifft.