❓ Dokument 20/6768
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Rolle von hessischen Hochschulen bei der Einladung von Rednern mit antisemitischen Äußerungen untersucht. Insbesondere wird auf die Kunsthochschule Frankfurt und die Einladung von Professorin Jasbir P. eingegangen, die in der Kritik steht.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Studierenden der Kunsthochschule Frankfurt, die Landesregierung Hessen sowie die Öffentlichkeit, die sich mit den Inhalten der Vorträge auseinandersetzt.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Anfrage stellt Fragen zur Haltung der Landesregierung zu den Äußerungen von Jasbir P., zur Plattform, die Hochschulen Antisemiten bieten, und zu den Kosten der Veranstaltungen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung lehnt die antisemitischen Äußerungen von Jasbir P. ab und betont die Bedeutung des Existenzrechts Israels. Es wird bedauert, dass keine ausreichende Sensibilisierung an der Hochschule stattfand. Die Veranstaltung fand online statt, und die Kosten wurden größtenteils aus Drittmitteln finanziert.
⚡ Einordnung
Die Anfrage und die Antworten der Landesregierung werfen Fragen zur Meinungsfreiheit und zur Verantwortung von Hochschulen auf. Es gibt eine gesellschaftliche Debatte über die Grenzen der Meinungsäußerung und den Umgang mit antisemitischen Äußerungen in akademischen Kontexten.