❓ Greenpeace-Studie zu Waldschäden nach Extremsommern – Was sich in der Waldnutzung ändern muss
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Heidemarie Scheuch-Paschkewitz thematisiert die Waldschäden in Hessen, die durch die Extremsommer der Jahre 2018 bis 2020 verursacht wurden. Es wird auf eine Greenpeace-Studie verwiesen, die die Vitalität der Wälder und die Verantwortung der Forstwirtschaft untersucht. Die Anfrage zielt darauf ab, die Auswirkungen dieser Schäden und die notwendigen Anpassungen in der Waldnutzung zu klären.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Wälder in Hessen, insbesondere die Fichtenbestände, sowie die Forstwirtschaft und die damit verbundenen Institutionen.
🎯 Was wird gefragt?
Es werden zentrale Fragen zu den Rodungen von Baumbeständen, der CO2-Bilanzierung und der Bewirtschaftung von Laubwäldern unter den Bedingungen des Klimawandels gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass im Zeitraum 2018 bis 2021 rund 30.000 Hektar Fichtenbestände abgestorben sind. Es wird betont, dass die Schadholzernte notwendig war und keine Kahlschläge im Sinne des Hessischen Waldgesetzes durchgeführt wurden. Zudem wird auf die Treibhausgasbilanzierung und die Notwendigkeit der Belassung von Totholz hingewiesen.
⚡ Einordnung
Die Fragestellerin hebt hervor, dass die Studie eine mangelhafte Analyse der Waldschäden kritisiert. Die Landesregierung gibt an, dass die Treibhausgasbilanzierung auf nationaler Ebene erfolgt und keine eigenen Berechnungen für Hessen angestellt werden. Ein Moratorium für den Einschlag in über 100-jährigen Buchenbeständen wurde eingeführt.