❓ Dokument 20/6979
📋 Worum geht es?
Die Anfrage beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Extremsommern auf die Vitalität der Wälder in Hessen, basierend auf einer Studie von Greenpeace. Es werden Fragen zur Rodung von Baumbeständen, zur CO2-Freisetzung und zur Bewirtschaftung von Laubwäldern gestellt.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Wälder in Hessen, die Forstwirtschaft, sowie die Umwelt und Biodiversität in der Region.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Rodung von Bäumen, zur CO2-Bilanzierung und zur Bewirtschaftung von Laubwäldern unter Klimawandelsbedingungen gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung gibt an, dass die Rodungsmaßnahmen im Staatswald notwendig sind und keine Kahlschläge im Sinne des Waldgesetzes durchgeführt wurden. Es wird auf die Bedeutung von Totholz für die Biodiversität hingewiesen und dass eine pauschale Belassung nicht vorgesehen ist. Die Treibhausgasbilanz wird nach EU-Vorgaben erstellt, und die Landesregierung plant keine Änderungen an den Berechnungsverfahren.
⚡ Einordnung
Die Antworten der Landesregierung zeigen, dass es eine Auseinandersetzung über die richtige Bewirtschaftung der Wälder gibt. Während Umweltschützer eine stärkere Berücksichtigung von Biodiversität und Klimaschutz fordern, betont die Regierung die Notwendigkeit von Forstwirtschaft zur Sicherung der Waldgesundheit.