❓ Dokument 20/7024
📋 Worum geht es?
In dieser Kleinen Anfrage wird die Thematik der Verwendung gendergerechter Sprache bei Universitätsprüfungen behandelt. Der Fall eines Lehramtsstudenten, dem Punkte wegen fehlender gendergerechter Sprache abgezogen wurden, führt zu rechtlichen Fragen und Diskussionen über die Notwendigkeit von Regelungen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Lehramtsstudenten, Hochschulen, insbesondere die Universität Kassel, sowie die Landesregierung.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, ob die Landesregierung eine Regelung zur rechtlichen Klarheit für die Verwendung gendergerechter Sprache bei Prüfungen für notwendig hält und ob entsprechende Initiativen geplant sind.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung sieht keinen Bedarf für eine umfassende Regelung und betont, dass die Entscheidung über die Verwendung gendergerechter Sprache den Hochschulen obliegt. Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtliche Klärung noch aussteht und keine Initiativen auf Landes- oder Bundesebene bekannt sind.
⚡ Einordnung
Die Diskussion um gendergerechte Sprache in Prüfungen ist politisch umstritten. Während einige Hochschulen eine Regelung fordern, sieht die Landesregierung keinen Handlungsbedarf. Dies könnte zu weiteren Rechtsstreitigkeiten führen.