❓ Lehrstuhl Kultur und Geschichte der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler
📋 Worum geht es?
Die Anfrage von Dr. Daniela Sommer zielt darauf ab, Informationen über die geplante Einrichtung eines Lehrstuhls an einer hessischen Universität zu erhalten. Der Lehrstuhl soll sich mit der Kultur und Geschichte der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler befassen, was im Koalitionsvertrag der Landesregierung verankert ist.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sowie die Justus-Liebig-Universität Gießen, die als mögliche Einrichtung genannt wird.
🎯 Was wird gefragt?
Die Fragesteller fragen nach dem Zeitpunkt und der Universität für die Einrichtung des Lehrstuhls, den Planungen zur Berufung eines Professors, der Unterstützung durch wissenschaftliche Mitarbeiter und Dozenten, der Angliederung an einen Fachbereich, dem Aufbau eines Sekretariats sowie der personellen und finanziellen Ausstattung.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass derzeit geprüft wird, eine Professur am Fachbereich 04 der Justus-Liebig-Universität Gießen einzurichten. Ein Konzept wird erarbeitet, das voraussichtlich im August 2019 dem Wissenschaftsministerium vorgelegt wird. Konkrete Aussagen zu Zeitrahmen und Ausstattung sind noch nicht möglich, jedoch wird mit wissenschaftlicher Arbeit frühestens ab 2021 gerechnet.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller betonen die Bedeutung der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Kultur und Geschichte der Vertriebenen. Die Landesregierung hebt hervor, dass die Entwicklung Hessens nach dem Zweiten Weltkrieg stark von den Heimatvertriebenen geprägt wurde. Eine Antwort der Landesregierung liegt vor, die jedoch keine konkreten Zahlen oder Fristen nennt.