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HessenKleine AnfrageFreie Demokraten

❓ "Encrochat" -Verfahren

20. Januar 2022Dokument 20/7691 · WP 20Hessen
Marion Schardt-Sauer
EncroChatErmittlungsverfahrenJustizDatenverwertungStrafverfolgung
Originaldokument (PDF)

📋 Worum geht es?

Die Kleine Anfrage von Marion Schardt-Sauer thematisiert die Nutzung von EncroChat-Daten in hessischen Ermittlungsverfahren. Es wird erörtert, wie diese Daten gewonnen wurden und welche Auswirkungen sie auf die Justiz haben.

👥 Wer ist betroffen?

Betroffen sind die hessischen Ermittlungsbehörden, Gerichte und Staatsanwaltschaften sowie die Nutzer von EncroChat.

🎯 Was wird vorgeschlagen?

Die Fragestellerin fragt, ob hessische Ermittlungsbehörden Informationen aus EncroChat-Daten besitzen, welche Behörden betroffen sind und wie diese Daten verwendet werden dürfen.

🔎 Was wurde geantwortet?

Die Landesregierung bestätigt, dass hessische Ermittlungsbehörden Informationen aus EncroChat-Daten erhalten haben. Bis zum 25.01.2022 wurden in Hessen 45 Ermittlungsverfahren eingeleitet, und zehn Verfahren wurden durch die Daten unterstützt. Die Verwertbarkeit der Daten in Strafverfahren wurde von Oberlandesgerichten bestätigt.

⚡ Einordnung

Die Fragestellerin äußert Bedenken hinsichtlich der Belastung der Justiz durch die EncroChat-Verfahren. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt arbeiten zusammen, um die Daten auszuwerten. Die Landesregierung beobachtet den Personalbedarf in der Justiz.

Quelle: Hessen, Dokument 20/7691, Wahlperiode 20, eingereicht 20. Januar 2022

Quelle im Parlamentssystem

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dient ausschließlich Informationszwecken. Für rechtsverbindliche Auskünfte konsultieren Sie bitte das Originaldokument.