❓ Dokument 20/7773
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird der Lehrkräftemangel in Hessen thematisiert. Der Fragesteller, Rolf Kahnt, bezieht sich auf eine Studie, die einen höheren Bedarf an Lehrkräften prognostiziert als die Kultusministerkonferenz. Die Anfrage zielt darauf ab, die Datengrundlagen und Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels zu erfragen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Schülerinnen und Schüler in Hessen, Lehrkräfte, Hochschulen sowie die Kultusministerien, die für die Bildungspolitik verantwortlich sind.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Datengrundlage für die Planung von Lehrkräftestellen, zu den Faktoren, die in die Berechnungen einfließen, und zur Anzahl der benötigten Lehrkräfte bis 2030 gestellt. Zudem wird nach den Studienplätzen in Lehramtsstudiengängen gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung prognostiziert den Lehrkräftebedarf basierend auf Abgangsquoten und demographischen Faktoren. Der kumulierte Lehrkräftebedarf bis 2030 liegt bei etwa 4.800 über dem Einstellungsangebot. Es wurden Maßnahmen zur Lehrkräftegewinnung ergriffen, darunter die Ausweitung der Studienplätze und Quereinstiegsprogramme.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da der Lehrkräftemangel eine zentrale Herausforderung für das Bildungssystem darstellt. Die Maßnahmen der Landesregierung zur Bekämpfung des Mangels werden sowohl unterstützt als auch kritisch betrachtet, insbesondere im Hinblick auf die Umsetzung und die langfristige Planung.