❓ Dokument 20/7861
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage thematisiert die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit schweren und lebensverkürzenden Erkrankungen in Hessen. Es wird auf die Rolle der Kinderhospizarbeit und die Unterstützung durch spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind schwerst- und lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Anzahl der Fachkräfte in Hospizeinrichtungen, zur Zusammenarbeit zwischen Kliniken und SAPV-Teams, zur finanziellen Unterstützung und zu Kooperationen mit anderen Bundesländern gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung hat keine genauen Zahlen zur Anzahl der Fachkräfte in Hospizeinrichtungen. Es bestehen jedoch gut funktionierende Kooperationen zwischen Kliniken und SAPV-Teams. Aktuell gibt es in Hessen zwölf ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste. Die Finanzierung erfolgt über die gesetzliche Krankenversicherung.
⚡ Einordnung
Die Anfrage zeigt die Bemühungen der Landesregierung zur Verbesserung der palliativmedizinischen Versorgung auf, jedoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit von Fachkräften und der finanziellen Unterstützung für betroffene Familien.