❓ Dokument 20/7991
📋 Worum geht es?
In der Anfrage wird die Beteiligung der Fraport AG an der Holding Thalita Trading und deren Aktivitäten am Flughafen Pulkovo in St. Petersburg thematisiert. Es wird hinterfragt, ob die Fraport AG trotz Sanktionen in irgendeiner Form am Flughafenbetrieb beteiligt ist.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Fraport AG, die Holding Thalita Trading, die Northern Capital Gateway LLC sowie die Landesregierung von Hessen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Unbedenklichkeit der Aktivitäten der Fraport AG, zur möglichen militärischen Nutzung des Flughafens durch die russische Staatsführung und zu weiteren Beteiligungen des Landes Hessen in Russland gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung stellt fest, dass die Fraport AG derzeit keine geschäftlichen Aktivitäten in Russland hat und alle Beratungsaktivitäten eingestellt wurden. Es gibt keine Hinweise auf eine militärische Nutzung des Flughafens Pulkovo durch die Fraport AG.
⚡ Einordnung
Die Anfrage wirft Fragen zur Verantwortung deutscher Unternehmen in Krisenzeiten auf und beleuchtet die Auswirkungen internationaler Sanktionen auf Geschäftsbeziehungen. Die Landesregierung begrüßt die Einstellung der Aktivitäten der Fraport AG in Russland.