❓ Dokument 20/7996
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Dr. Daniela Sommer thematisiert die Einrichtung von Krisendiensten in Hessen, die auf Grundlage des Hessischen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetzes (PsychKHG) umgesetzt werden sollen. Ziel ist es, flächendeckende Krisenhilfe rund um die Uhr anzubieten.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Personen mit psychischen Erkrankungen in Hessen sowie die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte, die die Krisendienste umsetzen sollen.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es wird gefragt, wie die Landesregierung die flächendeckende Krisenhilfe sicherstellen will, welche finanziellen Mittel bereitgestellt werden und ob mobile Einsatzteams zur Verfügung stehen werden.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung plant die Einrichtung einer Krisen-Hotline und die Etablierung von niedrigschwelligen Anlaufstellen. Für 2022 stehen 400.000 € zur Verfügung, weitere finanzielle Mittel für 2023 und 2024 sind noch unklar. Die Umsetzung wird durch das Fachreferat im Ministerium für Soziales und Integration begleitet.
⚡ Einordnung
Die Anfrage ist politisch relevant, da sie die Unterstützung und den Ausbau der psychischen Gesundheitsversorgung in Hessen thematisiert. Es gibt möglicherweise unterschiedliche Meinungen über die Effektivität und die Bereitstellung der Mittel für die Krisendienste.