❓ Dokument 20/8164
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird der Umgang mit dem Raub der Bibliothek des Klosters Eberbach während des Dreißigjährigen Krieges thematisiert. Es wird auf die historischen Hintergründe und die Bedeutung der Bibliothek eingegangen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind das Kloster Eberbach, die Stiftung Kloster Eberbach sowie die Bibliotheken, in denen die geraubten Bestände heute lagern.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Einordnung des Raubs, zur Kommunikation zwischen der Landesregierung und dem Kloster sowie zu Rückgabeansprüchen und virtuellen Zusammenführungen der Bestände gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung sieht keinen Rückgabeanspruch für die geraubten Bestände, da der Raub etwa 400 Jahre zurückliegt. Es gab keinen Austausch mit dem Kloster über den Raub und keine Gespräche mit den Bibliotheken, in denen die Bestände lagern.
⚡ Einordnung
Die Antwort der Landesregierung zeigt eine klare Ablehnung von Rückgabeansprüchen und verdeutlicht die historische Komplexität des Themas. Dies könnte zu Diskussionen über den Umgang mit Kulturgütern führen.