❓ Dokument 20/8237
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Heidemarie Scheuch-Paschkewitz thematisiert den Holzeinschlag in hessischen Wäldern, insbesondere in FFH-Gebieten, nach den Schäden durch Trockenheit, Sturm und Borkenkäferbefall. Es wird untersucht, in welchem Umfang geschädigte Bäume entfernt wurden und welche Auswirkungen dies auf die Schutzgebiete hat.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind die Wälder in Hessen, insbesondere die FFH-Gebiete sowie die dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, die durch den Holzeinschlag und die Waldbehandlung beeinflusst werden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur Größe und zum Anteil der Wald-Lebensraumtypen in FFH-Gebieten sowie zu den Nutzungsrestriktionen in Staatswaldflächen aufgeworfen. Zudem wird nach dem Export von Buchenholz nach China gefragt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Antworten der Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz umfassen konkrete Flächenangaben zu FFH-Gebieten und deren Wald-Lebensraumtypen. Der Anteil der FFH-Wald-Lebensraumtyp-Fläche an der Staatswaldfläche in FFH-Gebieten beträgt etwa 48%. Zudem wurden spezifische Verkaufszahlen von Buchenholz nach China für die Jahre 2018 und 2019 genannt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Herausforderungen im Umgang mit Waldschäden und den Schutz von FFH-Gebieten. Es gibt unterschiedliche Meinungen zur Notwendigkeit von Holzeinschlägen und deren Auswirkungen auf die Biodiversität, was in der politischen Diskussion um Umweltschutz und Forstwirtschaft relevant ist.