❓ Umsetzung der Grundsteuerreform in Hessen
📋 Worum geht es?
Die Kleine Anfrage von Marion Schardt-Sauer thematisiert die Umsetzung der Grundsteuerreform in Hessen, die ab Juli 2022 in Kraft tritt. Dabei wird das Flächen-Faktor-Verfahren anstelle des einfacheren Flächenmodells gewählt, um eine gerechtere Besteuerung zu ermöglichen.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle Grundstückseigentümer in Hessen, die zur Abgabe einer Erklärung zum Grundsteuermessbetrag aufgefordert werden.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Die Fragesteller erfragen unter anderem, wie viele Mitarbeiter für die Neubewertung der Grundstücke benötigt werden, welche Fort- und Weiterbildungen erforderlich sind und welche Mehrkosten durch das Lage-Faktor-Verfahren entstehen.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die Landesregierung antwortet, dass für die Grundsteuerreform bis zu 300 zusätzliche Mitarbeiter benötigt werden. Die Fortbildungen für die Mitarbeiter sind auf zwei Tage angelegt. Die jährlichen Kosten für die Umsetzung der Reform in den ersten fünf Jahren werden detailliert aufgelistet.
⚡ Einordnung
Die Fragesteller betonen, dass die Grundsteuerreform eine Herausforderung für die Steuerverwaltung darstellt. Die Landesregierung nennt spezifische Zahlen zu den benötigten Mitarbeitern und den Kosten, die im Rahmen der Reform anfallen werden.