❓ Dokument 20/8581
📋 Worum geht es?
In dieser kleinen Anfrage wird die Belastung der Elterngeldstelle in Hessen thematisiert, insbesondere die langen Bearbeitungszeiten von Anträgen, die bis zu zweieinhalb Monate betragen können. Die Fragestellerin möchte Informationen über die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten und die Entwicklung seit 2019.
👥 Wer ist betroffen?
Betroffen sind Eltern, die Elterngeld beantragen, insbesondere Väter, die auf eine schnelle Bearbeitung angewiesen sind, sowie die Elterngeldstelle selbst.
🎯 Was wird vorgeschlagen?
Es werden Fragen zur aktuellen Bearbeitungszeit, zur Entwicklung der Bearbeitungszeiten seit 2019, zur Soll-Bearbeitungszeit, zur Anzahl der Anträge im Mai 2022 und zur Quote fehlerhafter Anträge gestellt.
🔎 Was wurde geantwortet?
Die durchschnittliche Bearbeitungszeit eines Elterngeldantrags betrug im 1. Quartal 2022 50 Kalendertage. Die Bearbeitungszeiten haben sich seit 2019 erhöht. Im Mai 2022 wurden 6.345 Anträge gestellt. Es gibt keine Vorgaben für eine Soll-Bearbeitungszeit, da diese von den vollständigen Antragsunterlagen abhängt.
⚡ Einordnung
Die Anfrage beleuchtet die Herausforderungen der Elterngeldstelle und die Auswirkungen auf die Antragsteller. Die steigenden Bearbeitungszeiten und die Komplexität der Anträge, insbesondere durch die Corona-Pandemie, sind zentrale Themen. Dies könnte zu einer politischen Diskussion über die Ressourcen der Elterngeldstelle führen.